Schnuppertauchen für Erwachsene

Schnuppertauchen

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Vereinskalender

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Flossenschwimmen

 

Traditionell nehmen unsere Flossenschwimmer jährlich an den Meisterschaften Teil. Aufgrund des regelmäßigen Trainings (2-mal die Woche - siehe Trainingszeiten) kommt in der Regel jeder unserer Schwimmer mit mindestens einer Medaille wieder nach Hause. Unabhängig davon ist nicht jeder Trainingsteilnehmer ein Wettkampfschwimmer. Viele Nutzen die Trainingszeiten auch einfach nur um in Form zu bleiben oder ihre Technik zu verbessern.

 

Was versteht man unter Flossenschwimmen und Streckentauchen?

Generell wird beim Flossenschwimmen zwischen Unterschiedlichen Disziplinen unterschieden. Es gibt Unterschiede in der Distanz und in der anzuwendenen Technik (z.B. Delphin, Brust, Kraulen bzw. Zeitschwimmen, Streckentauchen auf Zeit etc.). Es gibt sogar grundlegende Unterschiede bei der Wahl der Ausrüstung (z.B. klassische Flossen oder eine einzelne Monoflosse bzw. mit Schnorchel, ohne Schnorchel oder mit einem kleinen Drucklufttauchgerät).

Das Flossenschwimmen mit der Monoflosse ist beispielsweise die derzeit schnellste bekannte Methode der Fortbewegung durch Muskelkraft im Wasser (bis zu 15 km/h). Der Schwimmer, ausgerüstet mit einer breiten Flosse für beide Füße, der sogenannten Monoflosse, benutzt zum Vortrieb seine Beine.

Mit delphinähnlichen Bewegungen schlängelt er sich durch das Wasser, wobei er durch das Ausstrecken der Arme versucht, seinem Körper insgesamt eine Stromlinienform zu geben. Der Kopf bleibt teils unter Wasser und es wird durch einen Mittelschnorchel geatmet. Bei Streckentauchdisziplinen benutzen die Sportler ein Drucklufttauchgerät, welches sie unter Wasser vor sich herschieben. Nur bei den 50m Strecken benutzt der Sportler kein Atemhilfsmittel.

Die Flossenschwimmwettbewerbe werden sowohl in der Halle als auch in Freigewässern ausgetragen. Die Wettkampfstrecken in der Halle über wie unter Wasser sind: 50m, 100m, 200m, 400m, 800m, sowie 1500m. Im Freigewässer werden dagegen Strecken von 3000-8000m geschwommen.

 

Entwicklung

Zur Zeit der Gründung des Weltverbandes CMAS im Jahre 1959 gab es nur eine einzige Wettkampfdisziplin, die "Unterwasserjagd", die leider auch heute noch in vielen Ländern als "Wettkampfsport" betrieben wird, "bereichert" um Wettbewerbe im "Unterwasserscheibenschießen" und "foto-hunting".

Erst acht Jahre später (1967) fand eine erste internationale Meisterschaft in Angera (Italien) statt, die spätere Wettkämpfe des Flossenschwimmens und des Orientierungstauchens zum Inhalt hatte.

1970 trennten sich diese beiden Disziplinen formal. In Deutschland führte der Süddeutsche Tauchclub München 1950 erstmals einen "Tauchslalom" unter Meisterschaftsbedingungen durch. 1958 fanden in Krefeld die ersten Verbandsmeisterschaften des VDST statt. Es waren Streckentauch- und Flossenschwimmwettbewerbe.

Bei vielen Tauchern waren die nach ihrer Herkunft benannten "Kölner Disziplinen" beliebter, die für das Tauchen im Freigewässer notwendige konditionelle Fertigkeiten sportlich vergleichen. Sie wurden 1962 erstmals publiziert und an Stelle der Unterwasserjagd in das VDST-Reglement eingeführt. Bis in die achtziger Jahre konnten einzelne dieser Disziplinen noch bei offiziellen Landesmeisterschaften ausgeübt werden. Die Tauchclubs in Köln bewahrten diese Tradition und öffneten ihre Meisterschaft für alle Taucher des VDST. Besonders die Disziplin "Flossenschwimmen" machte in den vergangenen 25 Jahren eine nicht vorhersehbare Entwicklung durch. Die erste Weltmeisterschaft fand mit 15 teilnehmenden Nationen 1976 in Hannover statt.

Mittlerweile haben sieben Weltmeisterschaften stattgefunden, an denen seit 1990 regelmäßig zwischen dreißig und vierzig Nationen teilnehmen. Die Disziplin wurde 1986 vom Internationalen Olympischen Comitee als "olympisch" anerkannt, eine erste Vorstellung bei Olympischen Spielen ist mittlerweile eine Frage der Zeit, bzw. der sportpolitischen Beziehungen geworden. Seit 1981 ist "Finswimming" Programmsportart der "World Games", den Weltspielen der nichtolympischen Sportarten.

Die Entwicklung dieser Disziplin ist untrennbar verknüpft mit der Entwicklung der Monoflosse, die von beiden Füßen synchron angetrieben wird. Sie wurde erstmals im März 1969 von sowjetischen Sportlern bei einem internationalen Wettkampf gezeigt und veränderte entscheidend Technik und Effektivität der Fortbewegung. Erst der Bewegungsablauf mit dieser Flosse lies diese Tauchdisziplin vom klassischen Schwimmen (mit Hilfsmitteln) abgrenzen. Es entstand eine ernstzunehmende Hochleistungssportart.

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